Sonntag, 29. Januar 2017

[Rezension] Das Schicksal der Talente von Mira Valentin


Die Talente-Reihe -1
Das Schicksal der Talente

Autor: Mira Valentin
Verlag: Carlsen Impress
Seiten: 390 Seiten
Preis: 3,99€ (eBook)
ISBN: 978-3-646-60333-0
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**Die größte Liebe führt zur größten Rache…**

Der 17-jährige Jakob ist der geborene Anführer. Niemand kann seinem Charisma widerstehen, denn zu führen ist sein »Talent«. Fast ein ganzes Jahr musste vergehen, bis ihm eine eigene Talente-Truppe zugewiesen wurde, aber nun ist es soweit und das nicht zu knapp. Denn im Feindeslager der Faune hat sich eine rebellische Gruppe abgezweigt, deren Ziel es ist, so viele Talente wie möglich auszuschalten. Bald befindet sich Jakob in einem direkten Frontalkampf mit Levian, einem ihrer Anhänger. Doch beide haben eine gravierende Schwäche: Bei Levian ist es die Liebe zu seiner Gefährtin Morgana. Bei Jakob ist es die erzkonservativ erzogene Sektentochter Marie, für die er gegen alle Regeln mehr empfindet als es ein Anführer jemals tun sollte…


Es ist soweit!

Das Prequel zur Talente-Reihe ist endlich da. Was hab ich darauf gewartet. Seit ich wusste, dass es eins geben wird, ist die Zeit im Zeitlupentempo verstrichen. Zumindest kam es mir so vor.
Es versteht sich natürlich von selbst, dass der Armee-Kern sofort eine private interaktive Lesenacht ausgerufen hat, sobald sich das eBook auf unseren Readern befand.
Sieben Stunden haben die Langsamsten daran gesessen. Und sieben verdammte Stunden hab ich gezittert und gebangt und geheult.

Wer die Talente-Reihe von Mira Valentin schon kennt, kann ungefähr erahnen, was im Prequel an Gefühlschaos-Achterbahn auf ihn zu kommt. Und trotzdem zieht es einen mit in alle Höhen und Tiefen. Ganz besonders in die Tiefen. In sehr tiefe Tiefen. Dunkle Grotten voller... Okay, lassen wir das. Ich will ja nicht spoilern.

Mira schreibt wieder so flüssig und fesselnd, dass ich das Buch einfach nicht aus der Hand legen konnte (Ich sag nur sieben Stunden Lesespaß/-qual!).
Zunächst verlaufen die Handlungsstränge von Jakob und Levian parallel und man bekommt gute Einblicke hinter die Kulissen von Faunen und Talenten. Selbst ich hab noch einiges Neues erfahren, was ich nach drei Talente-Bänden immer noch nicht wusste. Mira ist immer wieder für Überraschungen gut und sorgt auch hier wieder für Heul- und Schockmomente. Für alle potenziellen Leser: Haltet euch Taschentücher bereit, ihr werdet sie bestimmt brauchen.
Später verflechten sich die Handlungsstränge dann so sehr, dass man sie gar nicht mehr voneinander trennen kann, und die Spannung, die beide verbindet, ist so mitreißend, dass ich mich sofort wieder wie ein Teil der Geschichte gefühlt hab.

Ich hab mich wahnsinnig gefreut, nachdem Ende vom Krieg der Talente im Prequel noch mehr Levian zu haben. Wer mich kennt, weiß schließlich, dass er meins ist und ich ihn angeleckt habe. Allerdings musste ich ihn mir im „Schicksal“ die meiste Zeit mit seiner Gefährtin Morgana teilen. Sonderlich begeistert war ich davon zwar nicht, aber ich hab es akzeptiert und meinen Frieden mit dieser Tatsache geschlossen.

Aber es gibt im Prequel nicht nur neue Faune zum Kennenlernen, sondern auch jede Menge neuer Talente und Menschen, die noch gar keine Talente sind.
Nehmen wir zum Beispiel mal Marie. Wer die Talente ein bisschen auf FB verfolgt, der kennt Marie vielleicht schon ein bisschen und weiß, wie sie zu Jakob steht (und er zu ihr…). Ganz ehrlich, die ist so ein armes Mäuschen, man will sie am liebsten knuddeln und nie wieder loslassen. Aber ich glaube, dann würde man irgendwann Probleme mit Jakob bekommen. Vor allem ich als Faun *hust* …
Und so herzzerreißend Maries Geschichte auch ist, beim Lesen hatten wir definitiv unseren Spaß. Ich sag nur: Ich war mit Jakob und Marie im Bett!

Allerdings ist Marie nicht das einzige neue Talent im Prequel. Ein bestimmtes Talent hat es besonders schwer und Jakob hat so einige Probleme damit. Namen merken ist nicht nötig, so viel sei gesagt. Zumindest gilt das für einen Großteil der Armee-Namen. Wie gut, dass manche von denen so unsympathisch sind, dass sie einem gar nicht erst ans Herz wachsen. Einige von ihnen würde ich am liebsten in hohem Bogen direkt zu Mahdi in den Vulkan katapultieren (Achtung: Insider der #ArmeeDerTalente). Nur befürchte ich, der ist irgendwann voll. Wir sollten uns definitiv nach neuen Vulkanen umsehen.

Abschließend kann ich nur sagen, dass es toll war, wieder gemeinsam mit Levian und Nayo durch den Hohenfels zu streifen und zusammen mit ihnen der Armee von Jakob entgegen zu stehen.
Ich hab meine Seite gewählt und daran hat sich auch mit dem Prequel nichts geändert, auch wenn ich nicht mit allen Entscheidungen meiner heißgeliebten Faune immer so ganz hundertprozentig einverstanden war.
Die Achterbahn der Gefühle hab ich zum Glück auch überlebt und obwohl es mich jedes Mal aufs Neue emotional von einer Klippe stößt, liebe ich die Talente-Reihe abgöttisch und hätte mir kein besseres Prequel vorstellen können.

Mira, ich bin süchtig. Ich will mehr!



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